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Abteilung Athen

Die Abteilung Athen des Deutschen Archäologischen Instituts ist auf Beschluß des Deutschen Reichstages vom 17. Mai 1872 errichtet und am 9. Dezember 1874 in Athen feierlich eröffnet worden. Sie ist seit 1888 in dem Gebäude untergebracht, das Heinrich Schliemann nach Plänen von Ernst Ziller und Wilhelm Dörpfeld in spätklassizistischem Stil hat errichten lassen und das 1899 vom deutschen Staat von den Erben Schliemanns erworben worden ist. Dank mehrerer An- und Umbauten sowie durch den gänzlichen Verzicht auf die ursprünglich darin auch untergebrachten Dienstwohnungen der beiden Direktoren hat es den gewachsenen Raumbedarf der Abteilung bis heute erfüllen können.

 
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Bibliothek

Die Abteilung verfügt über eine umfangreiche Bibliothek von etwa 70.000 Bänden aus allen Wissensgebieten der Archäologie (Schwerpunkt ist die Archäologie Griechenlands von der Bronzezeit bis in die Spätantike).
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.00-20.00, Sa 9.00-13.30 Uhr (keine Ausleihe; Photokopien sind mit Bibliotheksausweis eingeschränkt erlaubt). 

Fotothek

Die Fotosammlung, schon bald nach der Institutsgründung angelegt, wird seitdem systematisch ausgebaut (140.000 Aufnahmen nach eigenen Negativen, darunter 60.000 alte Glasnegative; zusätzlich 50.000 Photos ohne eigene Negative). Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.00-15.00 Uhr, außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung. 

Archiv, Sammlung

Darüber hinaus existiert ein allgemeines Archiv zur Geschichte der Abteilung (u.a. Briefwechsel bedeutender Gelehrter) sowie Spezialarchive zu den einzelnen Grabungsplätzen (vorherige Anmeldung erforderlich). 

Publikationen

Die Abteilung gibt die jährlich erscheinende Zeitschrift »Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung« sowie unregelmäßig erscheinende »Beihefte« zu dieser Zeitschrift und Monographien heraus. Herausgeber ist der Erste Direktor, der über die Annahme von Manuskripten entscheidet. Die eingereichten Arbeiten müssen den redaktionellen Vorschriften des Gesamtinstituts entsprechen. Manuskripte reichen Sie bitte ein unter: Prof. Dr. phil. Wolf-Dietrich Niemeier, Abteilung Athen. 

Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung (»Athenische Mitteilungen«)

Weitere Aktivitäten und Projekte

Die Abteilung Athen fördert die im Jahre 2000 wiederaufgenommenen Feldforschungen in Kleonai (Grabung 1912) durch PD Dr. T. Mattern (Marburg) und die LZ' Ephorie (Dr. K. Kissas). 

Veranstaltungen des DAI

Im Winterhalbjahr finden in unregelmäßigen Abständen wissenschaftliche Vorträge von Mitgliedern oder Gästen des Instituts statt (Hauskolloquien). Jeweils Anfang Dezember veranstaltet die Abteilung in Erinnerung an den Geburtstag J. J. Winckelmanns eine öffentliche Feier mit einem Festvortrag und dem Rechenschaftsbericht des 1. Direktors (Winckelmannfeier).
Siehe auch den allgemeinen Veranstaltungskalender

Adresse

Deutsches Archäologisches Institut
Abteilung Athen
Fidiou 1
10678 Athen
Tel.: +30-210-33 07 400
Fax: + 30-210-381 47 62
E-Mail: allgref@athen.dainst.org

Mitarbeiter

Zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung/Kommission 

Aktuelle Projekte des Standorts

Kalapodi Heiligtum mit Kultkontinuität von der mykenischen Epoche bis zur römischen Kaiserzeit.
 
Kerameikos Der Kerameikos ist der bedeutendste unter den zahlreichen Friedhöfen der antiken Stadt Athen. Er ist der einzige, der von der modernen Großstadt nicht überbaut worden ist, der deshalb gut erforscht werden kann und dem Besucher zugänglich ist.
 
Milet (minoische und mykenische Zeit) Minoische und mykenische Kolonie, Heiligtum der Athena
 
Olympia Heiligtum des Zeus. In der Antike Ort der olympischen Spiele. Zahlreiche repräsentative Baute für Kulte und Sport.
 
Osrhoene
 
Samos Heraion (überregionales Heiligtum der Göttin Hera), bedeutende frühbronzezeitliche Siedlung, antike Steinbrüche.
 
Tiryns ZD-Projekt bei der Abteilung Athen angesiedelt. Hier finden Sie eine Kurzbeschreibung des Forschungsunternehmens. Für weitere Informationen besuchen Sie auch Tiryns-Seite an der Universität Heidelberg.
 
Topographie Triphyliens Triphylien liegt in der südlichen Elis auf der Peloponnes. Erforscht werden alle oberirdisch sichtbaren Stätten. Siehe auch zum Schwerpunktprogramm der DFG: www. poliskultur.de
 
Tracing Networks: Craft Traditions in the Ancient Mediterranean and Beyond Ein innovatives und interdisziplinäres Projekt mit Fokus auf der materiellen Kultur des mykenischen Tiryns (Griechenland)
 
Wegenetz Olympia
 
x. abgeschlossene Projekte: Kabirion bei Theben
 
x. abgeschlossene Projekte: Orchomenos Stadtplan und Detailpläne einzelner Gebäudekomplexe.
 
   
   
 
 

Aktualisiert: 11.11.2009

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